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Rotary Club Leverkusen-Opladen
Distrikt 1810 |
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Zu dieser Thematik hatte unser Rotary Club Leverkusen-Opladen 61 hochmotivierte und interessierte Jugendliche aus dem Distrikt 1810 nach Rösrath-Forsbach eingeladen. Von Freitag, dem 11.05.2001 bis Sonntag, den 13.05.2001 fand im GENO-Hotel dieses mit hochkarätigen Referenten besetzte RYLA-Seminar des Distrikts statt.
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Ulrich Fritsche bei seinem Vortrag |
Das Auditorium |
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Der Vortrag des Samstagnachmittags zum Thema „Konfliktmanagement von Ökologie und Ökonomie in Theorie und industrieller Praxis“ wurde von Herrn Prof. Herwig Hulpke, Leiter Qualitäts-, Sicherheits- und Umweltpolitik der Bayer AG, präsentiert. Er machte deutlich, dass Ökologie und Ökonomie stets in einem Konfliktverhältnis stehen. Er unterschied dabei Sachkonflikte, Interessenkonflikte und Überzeugungskonflikte, die er mit historischen Vergleichen illustrierte. Sein Lösungsvorschlag von Koexistenz-Konzepten setzt wieder ethisches Verantwortungsbewußtsein voraus.
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Prof. Peter Mallmann |
Klaus Schrewe bedankt sich im Namen aller Teilnehmer bei Hilmar Kopper. |
Prof. Herwig Hulpke |
Klaus Schrewe und Michael Hartmann |
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Den entspannenden Ausgleich bot eine Busfahrt nach Köln zu einem gemütlichen Abend in das Peters Brauhaus mit vielen langanhaltenden Gesprächen. Ein sehr gelobter Programmpunkt.
Am Sonntagmorgen vervollständigte Freund Michael Hartmann, RC Wuppertal, mit seinem Vortrag „Ethik im Journalismus - Ein Wert vor dem Verfall?“ die Thematik. Er zeigte auf, wie unterschiedlich einzelne journalistische Sparten ethische Aspekte bisher -wenn überhaupt- verwirklichen. Da auch er auf den ständigen Wandel von Werten hinwies, schloss sich der Themenkreis mit der Notwendigkeit, dass jeder Einzelne seine eigene Verantwortungsethik zu entwickeln und danach zu handeln habe, eine Aufgabe, die -wie die Abschlussbesprechung zeigte- von allen Seminarteilnehmern für sich selbst akzeptiert wurde.
Trotz herrlichstem Sonnenschein draußen waren alle jungen Teilnehmer/innen konzentriert bei der Sache und belohnten die Referenten neben begeistertem Applaus auch mit sehr engagierten und fundierten Diskussionen.
Die Teilnehmer wurden in einer abschließenden Feedback-Besprechung nach Ihrer Beurteilung und Themenvorschlägen für zukünftige RYLA-Seminare gefragt und gebeten, einen Bewertungsbogen auszufüllen.
Das Organisationsteam unseres Clubs kann hocherfreut feststellen, dass unsere Arbeit eine echte Höchstnote (1,27) erhielt. Auch das Rahmenprogramm wie auch der Gesamteindruck der Veranstaltung wurden hervorragend bewertet. Für Moderation und Diskussion wurde die Zeitvorgabe für zu kurz angesehen. Man hätte gerne die Themen auch in Workshops, die sich an die Beiträge angeschlossen hätten, noch vertieft; dies ist allerdings aus Zeitgründen häufig nicht möglich. Dennoch sollte man versuchen, beim nächsten RYLA-Seminar zumindest zu einem Thema einen Workshop stattfinden zu lassen, bei dem die gesamten Teilnehmer in vier Gruppen zu jeweils etwa fünfzehn Personen aufgeteilt werden. Diese Gruppen müssten dann von einem der betreuenden Rotarier moderiert werden. Es wurde in diesem Zusammenhang auch darum gebeten, darauf zu achten, dass eine solche Intensivdiskussion in Kreisform stattfindet.
Einige Teilnehmer wünschten sich eine Verlängerung der Veranstaltung. Sofern hierzu die Bereitschaft besteht, könnte die Veranstaltung durchaus auch bereits am Freitagvormittag beginnen.
Teilnehmer früherer RYLA-Seminare hoben lobend hervor, dass die Anregungen des letzten Seminars aufgenommen und hier verwirklicht wurden; so z. B. die Verteilung der Teilnehmerliste mit e-mail- und Telephonadresse. Es wurde angeregt, dass auch die Schüler ihre angestrebte Berufs- bzw. Studienrichtung angeben sollen. Eine sicherlich gute Anregung war, den Seminarinhalt und auch die Rückschau auf die Seminarthemen der vergangenen Jahre ins Internet in die RYLA-Seite zu stellen. Eine Anregung an den Distrikt. Wir folgen dieser Anregung zumindest insofern, als wir in unserer clubinternen Abteilung diesen Bericht vorliegen haben.
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| Die Teilnehmer | Spaß im Brauhaus |
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Für folgende RYLA-Seminare wurden folgende Wunschthemen vorgeschlagen:
die politischen, ethischen und biologischen Aspekte der Gentechnik,
die gesellschaftspolitische Entwicklung Europas,
Forschungstheorie und Realisierung der Forschungsergebnisse,
Spiritualität, Religionen und ihre kulturellen Konflikte.
Das größte Interesse bestand an den Themen der Gentechnik, gefolgt von Europa und Religion.
Nicht nur die Seminarteilnehmer, sondern auch die Referenten und unsere Veranstalter fuhren am Sonntagmittag sehr begeistert von diesem Seminar und bereichert nach Hause. Die Mühen der beteiligten Freunde haben sich wirklich gelohnt.
S. Peters
ANHANG:
Hier noch einige Zitate aus den Anregungen und Verbesserungsvorschlägen des Seminarbeurteilungsbogens:
Es war leider viel zu kurz! Der Abend in Köln war sehr schön, allerdings auch viel zu kurz.
Vielen Dank an den ausrichtenden Rotary-Club Leverkusen-Opladen. Das Seminar war ein voller Erfolg und kam sehr gut an.
Das Seminar hat mir sehr gut gefallen. Vielen Dank für die hervorragende Organisation.
Vielen Dank für die tolle Organisation und die Großzügigkeit des Clubs. Ich konnte viele neue Gedanken und Bekanntschaften mit nach Hause nehmen. Vielen Dank für das wunderschöne Wochenende.
Bemerkenswert ist die gute Gesamtorganisation – dickes Lob. Die Vorträge warten sehr interessant und vor allem so unterschiedlich, dass wirklich aus jedem Themenbereich zu diesem Thema informiert wurde. Vielen Dank für die Großzügigkeit und die gute Organisation des RC Leverkusen-Opladen.
Wohlwissend, dass es kaum machbar sein wird, hoffe ich doch für meine Nachfolger, dass das Ryla-Seminar mindestens um einen Tag verlängert wird. Die Teilnehmerliste ist eine hervorragende Idee, die Sie beibehalten sollten.
Eine Verlängerung wäre vielleicht (mit Eigenkosten) sehr wünschenswert.